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Gautama Buddha: Die Lebensgeschichte des Erleuchteten

Gautama Buddha, der Begründer des Buddhismus, zählt zu den einflussreichsten spirituellen Lehrern der Menschheitsgeschichte. Trotz der vielen Legenden, die sein Leben umgeben, wird er im Buddhismus nicht als Gott verehrt. Vielmehr gilt er als großer Lehrer, der den Menschen den Weg zur vollkommenen Erkenntnis und zur Befreiung vom Leiden gezeigt hat.

Sein Weg – vom behüteten Prinzen zum Erleuchteten – inspiriert bis heute Millionen von Menschen weltweit.

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Buddha statue

Die Geburt von Siddhartha Gautama

Siddhartha Gautama wurde etwa 560 v. Chr. als Prinz im heutigen Nepal geboren. Seine Eltern, König Shuddhodana und Königin Maya, waren fast zwanzig Jahre lang kinderlos.

Der Überlieferung nach träumte Königin Maya von einem weißen Elefanten, der vom Himmel herabstieg und in ihren Körper eintrat – ein Zeichen für die Geburt eines außergewöhnlichen Kindes.

Legenden berichten außerdem, dass Siddhartha unmittelbar nach seiner Geburt sieben Schritte machte und unter jedem Schritt eine Lotosblume erblühte. Dabei soll er verkündet haben:

„Ich bin der Höchste der Welt, der Älteste und der Erste. Dies ist meine letzte Geburt – es wird keine weitere geben.“

Kurz nach seiner Geburt starb seine Mutter. Siddhartha wurde daraufhin von seiner Tante Prajapati Gautami großgezogen, die die Rolle der Königin übernahm und sich liebevoll um ihn kümmerte.

Eine Kindheit im Luxus

Siddhartha wuchs in großem Wohlstand und königlichem Komfort auf. Sein Vater versuchte, ihn vor allem Leid der Welt zu schützen, da er hoffte, sein Sohn würde eines Tages ein mächtiger Herrscher werden.

Im Alter von 16 Jahren heiratete Siddhartha seine Cousine Yashodhara, mit der er später einen Sohn namens Rahula bekam. Sein Leben schien vollkommen – doch tief in ihm wuchs die Frage nach dem Sinn des Lebens.

Die Vier Ausfahrten – Begegnungen, die alles veränderten

Mit 29 Jahren verspürte Siddhartha den starken Wunsch, die Welt außerhalb des Palastes kennenzulernen. Dabei erlebte er die berühmten Vier Ausfahrten, die sein Leben grundlegend veränderten.

Zum ersten Mal sah er:

  • Einen alten Mann – das unvermeidliche Altern
  • Einen Kranken – die Realität von Krankheit
  • Einen Toten – die Gewissheit des Todes
  • Einen Asketen – ein Leben auf der Suche nach spiritueller Wahrheit

Diese Eindrücke erschütterten ihn zutiefst. Er erkannte, dass Reichtum niemanden vor Leid schützen kann.

Entschlossen, einen Weg zu finden, um Alter, Krankheit und Tod zu überwinden, verließ Siddhartha sein Zuhause. Er rasierte sich den Kopf, legte seinen königlichen Status ab und begab sich auf eine spirituelle Suche.

Meditation unter dem Bodhi-Baum

Nach Jahren intensiver Studien und strenger Askese entschied sich Siddhartha für den Mittleren Weg, der Extreme vermeidet – weder Luxus noch Selbstkasteiung.

Unter einem Pappelfeigenbaum, heute bekannt als der Bodhi-Baum in Bodhgaya, begann er eine tiefe Meditation mit dem festen Entschluss, die Wahrheit zu erkennen.

49 Tage lang meditierte er unbeirrt und widerstand dabei zahlreichen Versuchungen und Ängsten, die symbolisch als Dämonen beschrieben werden.

Während dieser tiefen Erfahrung erkannte er:

  • Alles, was entsteht, ist vergänglich
  • Anhaftung führt zu Leiden
  • Der Glaube an ein dauerhaftes, unveränderliches Selbst ist eine Illusion

Am achten Tag des zwölften Monats, im Alter von 35 Jahren, erlangte Siddhartha die Erleuchtung und wurde zum Buddha – dem Erwachten.

Die Erste Lehrrede: Das Drehen des Rades der Lehre

Nach seiner Erleuchtung reiste Buddha in den Hirschpark von Sarnath nahe der Stadt Benares (Varanasi). Dort traf er seine fünf früheren Gefährten wieder.

In seiner ersten Predigt erklärte er die grundlegende Lehre der Vier Edlen Wahrheiten. Dieses Ereignis ist als das „Erste Drehen des Rades der Lehre“ bekannt.

Seine ehemaligen Mitstreiter nahmen seine Lehre an und wurden zu Arhats – Schülern, die Befreiung erlangt hatten. Damit entstand die erste buddhistische Gemeinschaft, die Sangha.

Darstellung des historischen Buddha Shakyamuni

Der historische Buddha, auch Shakyamuni Buddha genannt, wird meist in einer klassischen Meditationshaltung dargestellt:

  • Gekreuzte Beine mit nach oben gerichteten Fußsohlen
  • Die linke Hand in der Dhyana-Mudra, der Geste der Versenkung
  • Die rechte Hand in der Bhumisparsha-Mudra, mit der er die Erde als Zeugin seiner Erleuchtung anruft

Diese Haltung symbolisiert innere Ruhe, unerschütterliche Konzentration und den Sieg der Weisheit über die Unwissenheit.

Die zeitlose Bedeutung von Gautama Buddha

Mehr als 2.500 Jahre nach seinem Leben bleibt Gautama Buddha eine zentrale Figur für spirituell Suchende. Seine Lehren fordern keine blinde Verehrung, sondern ermutigen zur persönlichen Einsicht, zu Mitgefühl und zu einem achtsamen Lebensstil.

Von den Himalaya-Regionen bis in die moderne Welt prägt seine Botschaft weiterhin Philosophie, Meditation und ethisches Denken – und zeigt einen Weg zu tiefer innerer Freiheit.

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