Reinkarnationssystems des Lebenden Buddha – Tibetisch Buddhismus

Die Reinkarnation gilt als die einzigartige Überlieferungsmethode des tibetischen Buddhismus. Der tibetischen Buddhismus besagt, dass es bei der Geburt eines lebende buddhas Sicher einige außergewöhnliche, natürliche Erscheinungen gebe. Nach dem Begriff Reinkarnation sollte ein lebender Buddha vor seinem Nirvana in diesem Leben etwas über seine Reinkarnation weissagen beziehungsweise gebe es vor und nach seinem Nirvana einige außergewöhnliche Vorzeichen, oder Weissagung nach dem wieder-geborenen Buddha. Das gefunden kind wird als Seelenkind bezeichnet.

Das Reinkarnation system wurde zuerst in die Kagyupa-Sekte eingeführt. Dusum Kyenpa, Führer dieser Sekte, kündigte seinen Schüler in seinem Vermächtnis seine Wiedergeburt durch Reinkarnation an. 11 jähre später wurde Karma Phakshi geboren. Als er zehn jähre alt war, wurde er vom Pondragpa Sonam Dorfe als Seelenkind der Reinkarnation von Dusum Kyenpa betrachtet. Nach einer zehnjährigen Ausbildung im Kloster wurde er yum Führer der Kagyupa-Sekte und galt las der erste Lebende buddha der Reinkarnation in Tibet.

Mitte des 16. Jahrhunderts wurde es nur Hauptmethode des Nachfolgewechsels im tibetischen Buddhismus. Nach folgenden Methoden kann man die Anhaltspunktes des Seelenkind finden.

Testament.

Die großen lebende Buddhas machen vor ihrem Nirvana ein testament, insbesondere bei der Karma-Kagyu-Schule. Zum Beispiel sagte der karmapa vor seinem Nirvana: “es gibt auf dem Weideplatz im Osten des tibetischen Hochlands eine Familie. Der Vater heißt Dhundup und die Mutter Loga. Ich werde dort wieder-geboren”

Der 17. Karmapa ist aufgrund dieses Anhaltspunktes gefunden worden.

2. Entsendung des Gottes

Die Entsendung des Gottes bedeutet, dass der Gott an einem menschlichen Körper haftet, die Anweisung des Gottes weitergibt und das Seelenkind festlegt. Die Gelug-schule fuhrt normalweise diese Methode durch. Üblicherweise kann der Mensch, an dessen Körper der Gott haftet, die Richtung des Geburtsorts und die Namen der Eltern des Seelenkindes korrekt voraussagen.

3. Schicksalsdeutung

Nach dem Nirwana eines großen lebenden Buddhas legen die hochgebildeten Mönche dieser Schule per Schicksalsdeutung die Himmelsrichtung des Geburtsorts dem Seelenkind fest. von Normalerweise sollen sich die Schicksalsdeutung und die heiligen Vorzeichen gegenseitig bestätigen. 

4. Seebetrachtung

Der Lhamo Lhatso Co im Regierungsbezirk Shannan und der Yomtse Lüco in der Stadt Shigatse sind die beiden bestätigten heiligen Seen in Tibet. Durch fromm herzige Gebete werden die Himmelsrichtung des Geburtsorts und das Tierkreiszeichen des Seelenkindes im See offenbart.

Beispielsweise war der 10. Panchen Lama nach Norden gestorben. Während der Seebetrachtung tauchte eine heilige Erscheinung im Süden des Sees auf. Es handelte sich um eine tibetische Frau, neben der ein etwa fünf Jahre alter Junge stand. Neben dem Jungen gab es noch ein braunrotes Pferd. Daraus konnte man im wesentlichen ersehen, dass das Seelenkind in der nordöstlichen Richtung des Klosters Tashilhünpo (des traditionellen Sitzes des Panchen Lama) lebte und sein Tierkreiszeichen Pferd ist. 

Die oben erwähnten vier Methoden können nur Anhaltspunkte bieten, aber nicht auf die Identität des Seelenkindes korrekt hinweisen. Nach vorliegenden Anhaltspunkten würde man wahrscheinlich mehrere entsprechende Kinder finden. Dann muss man in die nächste Phase eintreten: das Seelenkind identifizieren. 

  1. Körperhaltung und Rede des Seelenkindes 

Laut dem Begriff der Reinkarnation hat das Seelenkind auf jeden Fall unterschiedliche Merkmale zu anderen Kindern. Zum Beispiel sagte der 11. Panchen Lama beim ersten Treffen mit den hochgebildeten Mönchen, die nach ihm suchten, dass er sie kenne, und forderte sie auf, ihn ins Kloster Tashilhünpo zu bringen. Der fünfjährige Panchen Lama sagte, dass er noch eine Holzschüssel im Kloster Tashilhünpo habe. 

2. Den Nachlass des lebenden Buddhas erkennen 

Die Suchenden stellen oft einige Gegenstände aus dem Nachlass des verstorbenen lebenden Buddhas und einige gefälschte Gegenstände zusammen vor den gefundenen Kindern und lassen sie den Nachlass erkennen. Wer ihn richtig erkennt, wird es als das Seelenkind anerkannt. Beispielsweise wurden vier Kinder als Reinkarnation des 6. Panchen Lama gefunden. Die Suchenden ließen die Kinder die Gegenstände aus dem Nachlass des 6. Panchen Lama, darunter Teetasse, Klingel, Pistill und Gebetskette, auswählen. Schließlich waren nur die von dem Kind aus dem Kreis Bainang in Shigatse ausgewählten Gegenstände tatsächlich aus dem Nachlass des 6. Panchen Lama. 

Mit der Verbreitung des Reinkarnationssystems des Lebenden Buddha ging aber auch eine Tendenz zum Missbrauch einher, besonders bei der Suche und Bestimmung des Seelenkindes der Reinkarnation. Um Missstände grundsätzlich zu beheben, bestimmte die diese Qing-Regierung 1792 zwei goldene Urnen aufzustellen: die eine im Pekinger Lamatempel, die andere im Jokhang-Kloster in Lhasa. Wenn zwei oder drei Kandidaten für das Wiedergeburtskind gefunden werden, so muss man eine davon auswählen. Man schreibt die Namen der gefundenen Kinder auf die Stäbchen und steckt sie in eine goldene Urne. Dann wird ein Stäbchen gezogen und der jenige, dessen Name auf diesem Los steht, wird die Nachfolger antreten. Nach der Genehmigung der Zentralregierung wird ein Ritual für den Nachfolger des Dalai Lama veranstaltet. Bei der Suche des Wiedergeburtskind von Panchen Lama ist es das gleiche Ritual.

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